Mister & Missis.Sippi


Schnipsel vom 29.6.2009
2009/06/29, 5:37
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I’ve been dreaming of a time when …
To be standing by the flag not feeling shameful

Heute morgen haben wir im Arcade, dem ältesten Restaurant von Memphis gefrühstückt (gegründet 1919). Es ist ein sehr schöner Ort an einer Kreuzung, die wie die Kulisse für einen 50er-Jahre-Film aussieht. Die Sandwiches hier sind wirklich gut, ach was, sie sind geradezu umwerfend gut, vor allem, wenn man häufiger gezwungen ist, sich an der Interstate irgendeinen Fraß zu kaufen. Leider dauert die Zubereitung deutlich länger als bei Burger King oder Poboys Diner („Eat Dessert first!“). Ich habe versucht, das ganze ein bisschen zu beschleunigen, in dem ich mich daran erinnerte, das man Busse durch das Anzünden einer Zigarette heranzaubern kann. Ich ging also vor die Tür, steckte mir eine Kippe an – und es kam ein Bus. Das war nicht ganz was ich beabsichtigt hatte, aber naja. Der Busfahrer trug eine Uniform, ein blaues Hemd, ein bisschen dunkler als die BVG-Hemden, aber der Stil war derselbe. Nur dass am linken Oberarm eine US-Flagge prangte. Man stelle sich einen Berliner Busfahrer mit Deutschlandfahne auf dem Hemd vor (oder lasse es lieber!). Das geht irgendwie gar nicht. Nüscht gegen die Deutschlandfahne. Sie ist nicht so hübsch wie die amerikanische (tatsächlich war die DDR-Fahne schöner), aber sie steht immerhin für die akzeptableren Teile der deutschen Geschichte und trotz des Morrissey-Zitates oben versinke ich nicht vor Scham im Boden, wenn ich bei einer Deutschlandfahne stehe, was ich freilich auch nur selten tue. (mehr…)



German filmmakers focus in on Vicksburg
2009/06/29, 3:20
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The Vicksburg Post

The Vicksburg Post

zum Artikel… klick hier!

(sbiene)




Sexy Carwash in Memphis-Tennessee
2009/06/29, 2:55
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An der Stelle kann man mal die große Klischeekeule rausholen…Wir sind in Memphis-Tennessee, Stadt des Rock´n`Roll, der Hot-Rods und der Rockabilly-Girls. Ja, das isses. Nur, diese Mädels sammeln Geld für neue Kostüme und ihre Show. Es ist also mehr zweckorientiert, was hier im Baströckchen und Bikini passiert, und auch nicht andauernd. Schade. Das alles passiert vor dem Shangri-La, einem Recordstore in der Altstadt von Memphis. Leider sind die Mädels auf Tour, wenn wir beginnen zu drehen. Damit gehen wir allerdings sicher, das die Jungs unserer Truppe das Sabbern einstellen. Schluchzs.


„Nachdem wir das Ziel aus unseren Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ (Mark Twain)


(lutze)



Vicksburg erledigt
2009/06/29, 2:51
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Ok, Monsta Movies sind ja für drastisch reale, konsequente und unglaublich spannende Geschichten bekannt. Wir möchten aber trotzdem darauf hinweisen, dass wir mit dem Ableben von Michael Jackson nun wirklich nichts zu tun haben.

Unsere Zeit in Vicksburg ist vorbei und wir sind berühmt. Zumindest in Vicksburg. Irgendwie haben die das falsch verstanden. Wir sind doch eigentlich diejenigen, die Interviews machen wollten mit den Menschen hier um ihre Geschichten zu hören. Stattdessen haben sich die Lokaljournalisten hier abgesprochen, uns mit unfassbar leckeren Shakes in ein kühles Kaffee gelockt und uns Löcher in den Bauch gefragt.

Zum Glück waren es Journalisten. Denn danach haben wir einen Mann getroffen, dessen Löcher im Bauch deutlich mehr weh getan hätten. Bei Phil kann man einfach in den Laden kommen und eine Waffe kaufen. Er selbst trägt seine Colt Governement seit 38 Jahren jeden Tag am Hosengürtel, seitdem er im Vietnamkrieg nach eigenen Angaben fünf mal mehr Menschen erschossen hat, als in seinen Laden passen. Und Phil ist stolz wie Hugo. Immerhin bekämpft er die Kriminalität. Auf einem seiner Werbeaufkleber ist zu lesen: „Fight Crime. Shoot back.“ Nicht zu fassen.

Abends waren wir bei Greg zum Barbecue eingeladen. Er hat mir gestanden, auch eine Waffe in seiner Hosentasche zu haben. Ich habe nicht nachgeschaut, aber das wurde angesichts seiner unglaublichen Kochkünste und tollen Freunde auch zweitrangig. Endlich mal kein Fast Food, so lecker!! Wer dann die Schnapsidee hatte, auf der Ladefläche von Gregs Pick-Up durch den dichten Mangroven-Wald zu einem Fluss zu fahren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat dieser Jemand nicht bedacht, dass Waldboden klassischerweise übersäht ist von unglaublich tiefen Schlaglöchern, dessen Erschütterungen die Ladefläche eines Pick-Ups nur mäßig abfedert. Ebenfalls nicht bedacht waren die Äste, die in einem Wald erfahrungsgemäß einfach so im Weg rum hängen und nicht davor zurück schrecken, deutschen Dokumentarfilmern gnadenlos in´s Gesicht zu fatschen. Dieser Jemand muss aber gewusst haben, dass es sich unfassbar schön anfühlt, mitten in der Nacht an einem weißen Sandstrand zu landen und sich darüber wundern, wie still es an manchen Orten Amerikas manchmal sein kann.


(jadwi)



R.I.P. Michael Jackson
2009/06/28, 10:02
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mj


(the crew)



Vicksburg Mississippi
2009/06/27, 7:03
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Was für ein Tag. Es ist 01:56 und wir fallen alle müde ins Bett. Sorry aber morgen mehr dazu…

(sbiene)




Nachtrag _ party all night long
2009/06/26, 12:44
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jadwiga

jadwiga

die Zeit heilt alle Wunden… Jadwiga nachmittags gegen halb drei. Ich wolle an dieser Stelle auch mal ein hübsches Bild von ihr zeigen. Jetzt geht es gleich weiter nach Vicksburg. Zwei-drei Stunden Autofahrt in brennender Sonne. Wir haben beschlossen, die Dreharbeiten wenn möglich auf 07-11.00 und 16-22.00 Uhr zu legen. Und über die Mittagshitze (110 F) eine längere Siesta zu halten. Ist wohl am effektivsten.

(sbiene)


Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.“ (Mark Twain) ;)




party all night long
2009/06/25, 4:21
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Ich freue mich! Ich freue mich wirklich, dass die Mücken heute Nacht in meinem Zimmer ihr großes Schlachtefest feiern konnten. Ist doch schön. Ich bin ein tierlieber Mensch und wenn ich schon in die heißen Südstaaten der USA fahre, dann stelle ich gewisse Teile meines Körper auch gerne als Zapfhahn zur Verfügung. Leben und leben lassen.
Aber ich verstehe nicht, was nun ausgerechnet das Blut in meinem Augenlid zum Renner der Mückenparty prädestiniert hat. Das muss der Most-Wanted-Shake des Abends gewesen sein, denn dort haben sie gleich mehrere Male zugestochen. Wahrscheinlich haben sie dann alle auf meinem Oberschenkel gesessen und sich ausgetauscht.
- Na, hast du schon das Augenlied probiert?
- Nein, du?
- Oh ja, und es ist hervorragend! Ganz anders als der Bauch und die Ferse zum Beispiel! Das solltest du unbedingt probieren!
- Mensch Mücke, vielen Dank! Ich war zwar gerade erst am Ohrläppchen, am Hintern und in der Kniekehle, aber das Lid werde ich mir natürlich entgehen lassen.
- Ja mach das! Ich schicke dann unsere fünf jungen Säufer auch noch dorthin, die sind aber gerade noch in der Achselhöhle beschäftigt!
- Geht klar! Vielleicht mache ich auf dem Weg dorthin noch einen kleinen Abstecher zur Kopfhaut, das ist ja auch immer wieder ganz was Feines! Obwohl, da war es vorhin so voll. Man wusste nicht, wo man noch hinstechen sollte. Naja, mal sehen.
Tja, nun musste ich heute den ganzen Tag mit einem Fatsch-Auge herum laufen. Und wer den Schaden hat, der braucht für Spott nicht zu sorgen. Der Running-Gang heute war: Jadwiga drückt doch heute mal ein Auge zu!
Ich lach mich tot und freue mich für die Mücken.

(Jadwi)



Mal kurz was zu Autos
2009/06/25, 3:36
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Amerikaner sind ein eigentümliches Völkchen. Auch was Autos betrifft. Irgendwie sind es immer die gleichen Karren die hier rumfahren. Same, same but different. Heißt: wirklich die gleichen Schleudern – nur das sie jedesmal anders heißen. Wir fahren zum Beispiel einen Dodge Caravan, der eine gepimpte und coolere Version des Familienbombers Chrysler Voyager Town & Country ist, den wir auch noch gemietet haben. Der Dodge hat Discoalarmlampen an der Decke und die Seitentüren zischen wie auf der Enterprise auf (auch fernbedient) wogegen der Chrysler statt Disco an der Decke, Regenwald am Armaturenbrett hat. Das gleiche Teil gibt es noch von Ford, von Saturn und in Abwandlung von Lincoln. Opel gurkt hier auch rum und wird als Einsteigermodell gepriesen, heißt Saturn, ist schicker und billiger. In Deutschland ist Opel ja mehr ein Aussteigermodell.

whitecar

(Lutze)



New Orleans Bounce
2009/06/24, 9:23
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New Orleans, 38°C im Schatten, wir bewegen uns im Schneckentempo durch die Stadt, da wir sonst auf der Stelle zerfliessen würden. Zum Glück hat unser Auto die neuste Klimaanlage. Ständig habe ich das Gefühl, aus der Sauna in einen Kühlschrank zu steigen. Vielleicht härtet das ja ab…

16 Uhr, wir sind mit Katey Red verabredet, einem/r Künsler/in. Ich sage jetzt mal Sie… Sie fährt mit uns an ihren Lieblingsort… hm, eine Art Diner ohne Burger, dafür aber jede Menge Alkohol-Eis-Shakes.  Schräger Laden. Passt zu Ihr. Das Gespräch gestaltet sich etwas schwierig, da Sie einen sehr ausgeprägten New Orleans Slang spricht und etwas wortkarg ist. Was man sonst eigentlich nicht von ihr gewohnt ist. Dazu dann mehr im Film.

Hat sich eigentlich schon jemand über das Essen beschwert? In ländlichen Gegenden ist es wirklich schwer den Leuten zu erklären, dass man etwas vegetarisches zu essen haben möchte. Meisst beschränkt sich die Auswahl auf veggi burger, french friese, frittierte shrimps, frittiertes Gemüse und po´boys. Dies ist eine Art Weissbrot, welches bei dem Versuch ein Baguette zu backen, entstanden sein soll.

MOORE BOUNCE FROM NEW ORLEANS
nobby, SESS 4-5, industry influence, Blaq N Mild, game ova music

(sbiene)


„Nichts bedarf dringender der Verbesserung als die Angewohnheiten anderer Leute.“ (Mark Twain)