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Gestern sind wir nach den ersten Tagen auf Floß und Fluß nach Cairo zurückgekehrt. Unser Floß hat leider kein W-LAN, weshalb es einiges im Blog nachzutragen gibt …
Dienstag – Tag 1 auf dem Floß
Wenn Monstamovies in See sticht, dreht das Wetter durch. So ist es Tradition seit Nicht Der Süden und daran wird nicht gerüttelt. (mehr…)
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Da war der Volker etwas voreilig, indem er behauptet hat, Tom und ich würden das Floß an Land begleiten. Pah. Da ist doch noch Platz auf der Bude, dachten wir uns, ließen die Autos Autos sein und kuschelten uns mit auf die abenteuerlich wenigen Quadratmeter. Ob sich nun 15 oder 17 Menschen ständig auf die Füße treten, ist doch wohl völlig egal… (mehr…)
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Wir waren DIE Attraktion auf dem Mississippi – und fast wäre unsere Reise schon nach ein paar Meilen wieder zu Ende gewesen. Gleich in St.Louis hat uns die Küstenwache an Land gewunken, weil jemand gemeldet hatte, da sei eine losgerissene Plattform mit 15 Leuten drauf in Seenot. Wir also umringt von wichtigen Blaulicht-Männern, die dann aber völlig friedlich waren und fasziniert von unserem sensationellen Floß. Und wir gar nicht in See-, sondern eher in Zeitnot, weil die cops uns geschlagene 2 Stunden aufgehalten haben.
Dann durften wir wieder in See stechen – mit der Auflage, dass wir immer wieder unsere Position durchfunken mussten. Daraus hat John, unser Kapitän, sich einen echten Spaß gemacht: sein Funkspruch „We´re trying to keep the top side up here!“ war mein Lieblingssatz des Tages. Umgekehrt konnten wir natürlich auch mithören, was über uns so rumgefunkt wurde: „There´s a platform with 2 canoes towed to it going down the river with some 8 men and 1 blonde woman on board…“ – wie gesagt, sonst ist wenig los in der Gegend…
Dafür kriegt einen der Fluss, wirklich. Nach 3 Tagen fühle ich mich schon wie eine River-Mermaid und fremdele ziemlich hier an Land. So schnell wachsen einem also Flossen…und Muckis, ich sag´s Euch! Stundenlang rudern, immer 6 Leute an den Paddeln, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Das hatte uns vorher wohlweislich keiner gesagt…oder wärst Du sonst mitgekommen, Volker?
Der Mississippi ist übrigens schön klar inzwischen – der ganze Schlamm hängt nämlich in meinen Haaren! Aber das ist gesund, sagt John – er selbst habe sich seit 5 Jahren (!) die Haare nicht mehr gewaschen. Hm. So weit bin ich noch nicht. Aber ich freu mich schon, wenn wir am Dienstag wieder aufs Floß gehen. Aber auch, dass wir bei dem Regen heute nicht im Zelt schlafen…
Gute Nacht aus Cairo, dem verlassensten Nest zwischen Pazifik und Indischem Ozean (selbst der Waschsalon hat vor einer Weile zugemacht, der nächste ist 15 Meilen weit weg!)
(Patricia)